Kleingartenkolonie Grüne Aue e.V. in Berlin
Der
Kleingärtner hat seine Gartenlaube selbst zu versichern. Denn grundsätzlich
ist er für sein Eigentum selbst verantwortlich, das heißt wie und in welcher
Höhe er seine Laube versichert bestimmt er selbst. Er kann im eigenen
Schadensfall nicht seinen Verein zur Kasse bitten – auch nicht seinen
Gartennachbarn, welcher z.B. seine eigene Gartenlaube durch Brandstiftung in
Schutt und Asche vorfindet, das Feuer von seiner Parzelle auf die Nachbarlaube
übergreift und diese abbrennt. Auch kann er nicht den Parzellennachbarn zur
Kasse bitten, wenn ein gesunder Baum von dessen Parzelle auf die eigene Laube
nach einem Sturm fällt.
Daher ist auf alle Fälle eine Versicherung an zuraten, die u.a. folgende
Dinge versichert:
Wie
hoch die Versicherungssumme sein sollte, ist davon abhängig, wie hoch der
Wiederbeschaffungswert bei einem ggfs. Totalschaden zum heutigen Zeitpunkt
ist. Nicht unerheblich können auch Folgeschäden sein, z.B. die Entsorgung
von Sondermüll nach einem Brand oder die Beschädigung oder Zerstörung der Fäkaliengrube
(-Tank). Daher sollte auch dieses berücksichtigt werden, wenn die
Versicherungssumme bestimmt wird.