Kleingartenkolonie Grüne Aue e.V. in Berlin willkommen auf den Webseiten der Gartenfachberatung
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Zwiebeln- und Knollengewächse bereichern die Frühlingsmonate vor allem mit Farbe und Vielfalt. Deshalb pflanz man diese schon im Herbst in den Gartenboden oder in Schalen und Töpfe. Der Boden sollte gut gelockert und durchlässig sein. Da die Zwiebel und Knollen keine Staunässe vertragen sollte das Pflanzloch bei sehr dichtem Boden (lehmig) mit einer Dränageschicht aus Sand oder Kies - ca. 2 cm - vorbereitet werden. Für die Pflanztiefe gilt die Faustregel: doppelte Höhe der Zwiebel gleich Pflanztiefe. Z.B. ist eine Tulpenzwiebel 6 cm hoch, so wird sie 12 cm tief gepflanzt, wobei sie eher ein wenig tiefer gepflanzt werden kann, damit sie bei der Bodenbearbeitung nach dem Abblühen nicht versehentlich an die Oberfläche befördert wird. Wichtig ist, dass die Zwiebeln einen guten Bodenschluss haben, d.h. sie dürfen nicht hohl liegen da die Wurzel so nicht gut Fuß fassen können und die Zwiebeln dann oft faulen. Somit spitze Pflanzhilfen ungeeignet sind, da gerade hier ein Hohlkegel unter der Zwiebel bleibt. zylinderförmige Zwiebelpflanzer haben oft den Nachteil, dass die feuchte Erde - oft gerade im Herbst - nur durch kräftiges Schlagen aus der Form befreit werden kann, da ist es schon besser, das Pflanzloch mit einer Handschaufel auszuheben. Die Sohle der Pflanzgrube wird geglättet, damit die Zwiebel satt aufliegt, anschließend wird das Loch wieder locker mit Erde bedeckt. Knollenblumen - dazu gehören z.B. Winterling und Krokus - müssen ebenfalls auf der Sohle des Pflanzlochs satt aufliegen. Im Gegensatz zu Zwiebeln dürfen sie aber nicht tief gepflanzt werden. Zu tief gepflanzte Knollen bringen zwar Triebe und Blätter hervor, sie blühen aber nicht. Ein Tipp für kleine Blumenzwiebeln - z.B. Schneeglöckchen - die einen teppichartigen, flächigen Flor bilden sollen: Man nimmt soviel Zwiebeln wie in zwei Hände passen und wirft sie in die Höhe, so wie die Zwiebeln auf das Beet fallen, werden sie gepflanzt.
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