Kleingartenkolonie Grüne Aue e.V. in Berlin willkommen auf den Webseiten der Gartenfachberatung

Rosenrost

  zurück zur Gesamtübersicht 

schwarze Pusteln = Wintersporen

Diese Pilzerkrankung gehört mit zu den bedeutenden Pilzerkrankungen an der Rose. Sichtbar wird der Pilz  im Frühjahr - Mai - auf der Blattoberseite mit gelbliche bis rötliche stecknadelkopfgroße Flecken und an der Blattunterseite mit kleine rötliche, später gelbe und im Herbst schwärzlich verfärbende Rostpusteln. Das Laub wird bei sehr starkem Befall, vorzeitig abgestoßen. Der Pilz kann auf dem Laub aber auch auf den Holztrieben überwintern, daher ist es von besonderer Wichtigkeit, befallendes Laub sofort zu entfernen und durch regelmäßige geeignete Schnittmaßnahmen (Pflegeschnitt) der Rose etwaige Infektionsherde zu beseitigen. Tunlichst ist als vorbeugende Maßnahme, eine unnötige Beregnung der Rose - besonders in den Abendstunden - zu vermeiden, da gerade der Pilz bei feuchter Umgebung zum Keimen kommt. Die bereits erwähnten regelmäßigen Schnittmaßnahmen dienen auch dazu, dass die Rose nach einem Regen gut abtrocknen, ebenso ist in diesem Zusammenhang auf einen ausreichenden Pflanzenabstand zu benachbarten Kulturen zu achten. Auch eine kalibetonte Düngung ist der Rose (Stärkung des Pflanzengewebes)  dient zu der vorbeugenden Maßnahme, gegen einen Pilzbefall.

Weitere Info´s bei:

  Fachhochschule Weihenstephan   

 

Trotz dieser vorbeugende Maßnahme, können stark befallende Rosen - vor allem wenn diese Jahr für Jahr einen erneuten Befall unterliegen - bereits vorbeugend ab Ende April, spätestens jedoch bei den ersten Befallssymptomen, alle 7 - 14 Tage (bei Regen öfters) mit einem entsprechenden Pilzbekämpfungsmittel behandelt  werden.