Kleingartenkolonie Grüne Aue e.V. in Berlin willkommen auf den Webseiten der Gartenfachberatung
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Die Rosenblattrollwespe (Blennocampa
pusilla) selbst ist aufgrund ihrer geringen Größe (ca. 4 mm lang) ein eher
unscheinbarer Schädling. Auffällig und bekannt sind hingegen die Schäden.
Nach dem Schlupf der Wespen im Mai/Juni legen diese ihre Eier einzeln oder zu
2-3 Stück am Rand der Blattunterseite ab. Bedingt durch die Einstiche des
Weibchens bei der Eiablage rollen sich die Rosenblätter vom Blattrand zur
Mittelrippe nach unten ein. So kommt es zu dem charakteristischen
Erscheinungsbild (siehe Abbildung). Der Schaden bleibt meist begrenzt, nur bei
einem massiven Auftreten der Tiere werden die Sträucher zunehmend verunstaltet,
auch können Wachstumshemmungen auftreten. |
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Zur Bekämpfung kann nur angeraten werden, die betroffenen Blätter vor der Abwanderung der Raupen in den Boden zu entfernen. Eine Bodenbearbeitung im Winter/Frühjahr bekämpft ebenfalls die überwinternden Puppen im Boden. Behandlungen mit Pflanzenschutzmitteln zeigen bei einem vorhandenen Befall eher einen geringen Erfolg, da die Larven in der Blattröhre vor einem Zugriff recht gut geschützt sind. |