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Eigentlich ist diese Zikadenart eine ausgesprochene prächtig
gefärbte, schlanke Kleinzikade. Ihre Unterseite und Beine sind gelb, die
Oberseite kräftig grün mit zwei roten Längsstreifen auf jedem Vorderflügel.
Bemerkbar macht sich Rhododendronzikade durch ein lebhaftes hin und her springen
bei Berührung der Pflanze, auf dieser sie sich oft in Scharen auf der
Blattoberseite sonnt. Auf der Blattunterseite befinden sich die Larven, diese
müssen sich bis zum Vollinsekt mehrmals häuten, deren leeren Hüllen oft an
der Blattunterseite kleben.
Die Schäden durch diese Zikadenart, die ab Mai
auftreten können, haben keine große Bedeutung für den Rhododendron. Die
Rhododendronzikade saugt überwiegend an den Hauptadern der Blätter,
wobei die als typische Reaktionen auf diese Saugschäden, wie z.B.
Deformationen oder/und Verkräuselungen der Blätter ausbleiben.
Jedoch
werden die Rhododendrenzikaden dafür verantwortlich gemacht, dass sie eine Pilzkrankheit, die sog. Knospenbräune
bei der Eiablage der weiblichen Rhododendronzikade, die sie unter die
Knospenschuppen der Blüten ab September legen, verursachen.
Bei einem starken
Befall, besteht die Möglichkeit durch geleimte Gelbtafeln, die
erwachsenen Zikaden zu bekämpfen.
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