Kleingartenkolonie Grüne Aue e.V. in Berlin willkommen auf den Webseiten der Gartenfachberatung
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Der Kürbis, auch Bebe oder
Plutzer genannt, ist eine Beerenfrucht, die in Mittel- und Südeuropa überall
heimisch ist. Sie kann bis zu 100 kg schwer werden. Der
Kürbis ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Aufgrund archäologischer
Funde in Mexiko wird angenommen, dass der öl- und eiweißhaltige Kürbissamen
den Ur-Amerikanern schon vor 8000 Jahren als Nahrungsmittel diente.
Heute sind rund 100 verschiedene
Kürbisgattungen mit rund 850 Arten bekannt. Botanisch wird in fünf Arten
eingeteilt. Interessant für uns Gärtner sind vor allem die fünf Speisekürbisarten:
der Gartenkürbis (C.pepo), der Riesenkürbis (C.maxima), der Moschuskürbis
(C.moschata), der Feigenblattkürbis (C.ficifolia) und die Ayote (C.argyrosperma
oder C.mixta). |
Hier noch einige Bauernregeln:
Oktoberhimmel voller Sterne Fällt im Wald das Laub sehr
schnell, Ist der Oktober kalt,
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Allgemeines: |
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Im Gemüsegarten/ Kräutergarten
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Trotz
kühler Tage ist das Wachstum beim Gemüse noch nicht beendet, besonders
deutlich wird dies beim Wurzelgemüse. Es sollte natürlich vor dem ersten
Frost aus der Erde geerntet werden. Andere Arten von Gemüse sind dankbar
für eine Abdeckung mit Folie, Vlies oder Reisig. Zum Beispiel Tomaten und
Paprika können dadurch länger weiterreifen, sie dürfen aber durch
Nachtfröste nicht faulen. Man kann aber auch bevor diese erfrieren, die
Früchte abernten und sie in temperierten Räumen nachreifen lassen oder
kann die ganze Pflanze mitsamt den Wurzeln ernten und zum Reifen kopfüber
in einen warmen Keller hängen. Kräuterarten
südländischer Abstammung werden abgedeckt, sie sollten nicht mehr
beerntet werden, dies gilt auch für Thymian. Bei robusten Kräuterstauden
wie Pfefferminze und Zitronenmelisse kann durchaus noch geerntet werden.
Mehrjährige Kräuter können noch verpflanzt werden. |
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Im Obstgarten
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Die Äpfel sind erntereif, wenn sie sich unter leichtem Drehen vom Baum lösen lassen, es sollten so viele Äpfel wie möglich mit der Hand gepflückt werden. Nun fallen auch späte Kernobstsorten an. Hinzu kommen späte Pflaumen- und Himbeersorten. Walnüsse und Haselnüsse werden geerntet, sobald sie sich leicht aus der Hülle lösen lassen. Zahlreiche Wildfrüchte lassen sich jetzt ebenfalls ernten. Blutlauskolonien sind jetzt gut an ihren weißen Wachsausscheidungen zu erkennen. Wenn sich die befallenen triebe nicht herausschneiden lassen, kann man die Kolonien auch z.B. mit Leinöl einpinseln und ausbürsten. Zum Schutz gegen den Frostspanner befestigt man einen Wellpappengürtel um die Baumstämme. |
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Im Ziergarten
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Zum Ende der
Vegetationszeit lassen sich Stauden pflanzen, solange der Boden frostfrei
ist. Vor allem sommergrüne Bäume und Sträucher werden jetzt
gepflanzt. Nach den Laubfall ist ebenfalls der beste Termin zur
Pflanzung von Laubgehölzen. Wurzelnackte Gehölze erst ca. 1 Std.
lang mit den Wurzeln in ein Wasserbad tauchen. Wenn sie keinen festen
Ballen haben, sollte man beschädigte Wurzeln bis in gesunde Abschnitte
zurückschneiden. Die oberirdischen Triebe werden i.d.R. etwa um 1/3 zurückgenommen.
Bei Ballenware den Knoten des Ballentuches im Pflanzloch lösen.
Containerpflanzen vor dem Pflanzen ins Wasser stellen. Sie können
aufgrund ihres Topfballens rund um das ganze Jahr gepflanzt werden, außer
bei Frost.. Zweijahrsblumen sowie Frühlings- Blumenzwiebeln sind rasch an
den vorgesehenen Standort zu platzieren. Wer von Sommerblumen oder
Wildstauden Samen sammelt, sollte sie abtrocknen lassen bevor sie in ein
Gefäß abgefüllt werden, andernfalls verfaulen sie. Nun
beginnt langsam der Rückzug der Dahlien. Treten nur leichte
Nachtfröste auf, so lässt sich die Dahlienblüte ein wenig verlängern,
indem man die Stauden vor dem Frost mit Vlies schützt. Konnten sie jedoch
nicht rechtzeitig vor dem ersten Frost geschützt werden, werden die
erfrorenen Stängel handbreit über dem Boden abgeschnitten und die
Knollen vorsichtig ausgegraben. An einem schattigen Platz die Knollen kühl
und frostfrei lagern. Fuchsien und Geranien halten die ersten leichten
Nachtfröste aus. Sie sollten möglichst lange im Freien bleiben. Sie und
viele andere Arten sind zwar frostempfindlich, aber grundsätzlich mehrjährig
und können im Haus überwintern. Je kühler die Räumlichkeiten, desto
weniger Licht ist erforderlich. Optimal sind lichte Kellerräume mit
Temperaturen von 5-10 Grad.
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