Kleingartenkolonie Grüne Aue e.V. in Berlin willkommen auf den Webseiten der Gartenfachberatung

November

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Hier noch einige Bauernregeln:

Allerheiligen klar und hell, sitzt der Winter auf der Schwelle.

Wenn das Laub nicht vor Martini abfällt, sich ein harter Winter lange hält.

 

Allgemeines: Solange der Boden frostfrei ist, kann noch gepflanzt werden. Nistkästen kann man jetzt aufhängen, damit sie als Winterbehausung genutzt werden. Ein Haufen aus Laub und Schnittabfällen ist der ideale Wohnort für Igel, Spitzmäuse, Ringelnatter und Insekten. Abfälle, die auf den Kompost wandern, sollte man zuvor zerkleinern. Gut geeignet zur Kompostierung sind folgende Laubblätter: Ahorn, Erle, Esche, Eberesche, Haselnuss, Linde, Weide, Kern- und Steinobst. Schlecht geeignet sind: Kastanie, Pappel sowie Walnuss.

 


Frische Kräuter:

Rosen- und Grünkohl schmecken am besten, wenn sie einige Frostnächte hinter sich haben. Für die meisten Arten wird es Zeit zum Abräumen.

Gemüse:

Petersilie und die frostfesten Salatkräuter werden größtenteils abgeerntet. Die mediterranen Kräuter dürfen hingegen nicht mehr gestört werden; Rosmarin sollte sogar in einen frostfreien Raum untergebracht werden.

Im Obstgarten

Wildfrüchte wie Schlehen, Ebereschen, Mispeln, Sauerdorn oder Scheinquitte werden nach intensiven Nachtfrösten geerntet, der Frost macht die Früchte zart. Es lohnt sich, angefaulte Früchte am Boden ebenso wie in den Bäumen zu entfernen. Früchte, die sich im Lager befinden, sind regelmäßig zu überprüfen, faule Früchte sind zeitig auszusortieren. Äpfel dürfen nicht neben Kartoffeln gelagert werden, weil sie sonst vorzeitig altern.

Im Ziergarten


Pflegetipps:

Solange der Boden offen ist, kann man noch sehr gut Gehölze und Stauden gepflanzt werden. Der Pflanzschnitt erfolgt erst im Frühjahr. Die meisten Blumenzwiebeln werden jetzt rechtzeitig ausgegraben, nachdem das Laub eingezogen ist. Die Zwiebeln lässt man abtrocknen und bringt sie ins Winterquartier.  Dahlienknollen dürfen nicht austrocknen. Wildstauden, die bis jetzt geblüht haben, werden nicht zurück geschnitten. Sie lässt man für die überwinternde Tierwelt als Nahrungsvorrat stehen. Abgefallene Blätter sollten vor dem Winter aus dem Teich gefischt werden. Frostempfindliche Wasserpflanzen (Seerosen)
überwintert man in frostfreien Räumen. Beet- und Kletterrosen werden jetzt zusätzlich angehäufelt. Geschützt stehende Geranien blühen z. T. immer noch. Vor heftigeren Kälteeinbrüchen gilt für alle mehrjährigen Arten sie möglichst hell, kühl und frostsicher (bei Temperaturen von 5-10°C) an einem optimalen Platz zur Überwinterung zu sichern. Das gleiche gilt auch für Kübelpflanzen wie Oleander, Lorbeer und Sternjasmin. Inzwischen bieten aber z.B. Gärtnereien Überwinterungsmöglichkeiten für Kübelpflanzen gegen einen Quadratmeterpreis an.