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An der Blattunterseite sitzen
ungeflügelte, blau-grüne und mehlig bepuderte Läuse. Durch deren sehr
starken zuckerhaltigen Ausscheidungen (Honigtau), werden die übrigen
Pflanzenteile verschmutzt und es siedeln sich dort schwarze Rußtaupilze an.
(Oft werden auch Unterkulturen durch den "Hoingtauregen" mit
verschmutzt und es siedeln sich auch dort die Rußtaupilze an.)
Die Assimilation der befallenen Pflanzenpartien werden stak beeinträchtigt und
es kommt zur Wachstumshemmung, was auch zu einer Beeinträchtigung der Ernte
führen kann. Auch das ästhetische Erscheinungsbild befallener Pflanzen wird
beeinträchtigt.
Diese Läuseart verbreitet sich durch das Ablegen von Eiern an den jungen
Trieben (Basis der Knospen - auch in Rindenritzen). Hier schlüpfen im April-Mai
die Läuse und beginnen mit ihrer Saugtätigkeit, später im Juni kommt die
erste beflügelte Generation auf, die die Sommermonate auf Schilfgewächse
verbringt, bis sie im Herbst wieder auf die Pflaumenbäume übersiedeln und dort
mit der Eiablage erneut beginnen.
Bei einem sehr starken Befall, ist eine Bekämpfung mit geeigneten chemischen
Mittel für das kommende Jahr durch eine Austriebsspritzung möglich.
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