Kleingartenkolonie Grüne Aue e.V. in Berlin willkommen auf den Webseiten der Gartenfachberatung

Mehlige Pflaumenblattlaus (Zwetsch(g)e)

  zurück zur Gesamtübersicht 

An der Blattunterseite sitzen ungeflügelte, blau-grüne und mehlig bepuderte Läuse. Durch deren sehr starken zuckerhaltigen Ausscheidungen (Honigtau), werden die übrigen Pflanzenteile verschmutzt und es siedeln sich dort schwarze Rußtaupilze an.
(Oft werden auch Unterkulturen durch den "Hoingtauregen" mit verschmutzt und es siedeln sich auch dort die Rußtaupilze an.)
Die Assimilation der befallenen Pflanzenpartien werden stak beeinträchtigt und es kommt zur Wachstumshemmung, was auch zu einer Beeinträchtigung der Ernte führen kann. Auch das ästhetische Erscheinungsbild befallener Pflanzen wird beeinträchtigt.
Diese Läuseart verbreitet sich durch das Ablegen von Eiern an den jungen Trieben (Basis der Knospen - auch in Rindenritzen). Hier schlüpfen im April-Mai die Läuse und beginnen mit ihrer Saugtätigkeit, später im Juni kommt die erste beflügelte Generation auf, die die Sommermonate auf Schilfgewächse verbringt, bis sie im Herbst wieder auf die Pflaumenbäume übersiedeln und dort mit der Eiablage erneut beginnen.
Bei einem sehr starken Befall, ist eine Bekämpfung mit geeigneten chemischen Mittel für das kommende Jahr durch eine Austriebsspritzung möglich.