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mehlige Kohlblattlaus

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Diese graugrünen, mehlig bepuderten Läuse tauchen - u.a. in sehr trockenen Monaten - im April/Mai besonders an Raps, Steck-und Kohlrüben und den Kohlarten wie z.B. Blumenkohl, Weißkohl, Brokkoli, Grünkohl - Foto - etc.  aber auch an anderen Kreuzblütlerarten wie Unkräuter, auf.
Anfangs
sitzen die Läuse auf der Oberseite der Blätter, später siedeln sich ganze Kolonien an der Blattunterseite an. Durch ihre Saugtätigkeit schädigen sie die Kohlpflanzen erheblich, befallene und beschädigte Herzblätter bilden keine Kohlköpfe.
Die  befallenen Blätter verfärben sich weißlich, gelblich oder rosa-violett  und krümmen sich ein. Durch die Ausscheidung der Blattläuse - Honigtau - verschmutzen die Blätter und es bilden sich Rußtaupilze.
Junge Pflanzen deformieren sich und können absterben.
In sehr trockenen Monaten kann sich diese Läuseart explosionsartig vermehren - bis zu 14 Generationen - da sie auch Überträger von Viruskrankheiten sein kann, sollte schon in einem sehr frühen Stadium mit der Bekämpfung begonnen werden. Befallene Pflanzenteile nicht auf den Kompost bringen.

 

Die Jungpflanzen auf einen etwaigen Läusebefall kontrollieren und bereits auf der Blattoberseite vorhandene Läuse entfernen. Zwischen den Kohlpflanzen als Mischkultur Bohnen setzen, dieses soll den Befall reduzieren.
Ein auf Rapsöl basierendes chemisches Mittel kann zur Anwendung kommen.