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Im Gemüsegarten

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Nach den Eisheiligen - um den 15.Mai - kommen viele vorkultivierte
Pflänzchen auf die Beete, z.B.: Sellerie, Lauch und Rosenkohl.
Auch Tomaten, Paprika, Gurken und
Zucchini, für die kein Platz im Gewächshaus ist, kommen
nach der Kalten Sophie ins Freie. Vor der Pflanzung sollte noch einmal
gegossen werden. An den ersten Tagen brauchen die jungen Pflanzen Schutz
gegen direkte Besonnung. Vor allem bei den Fruchtgemüsen lohnt es sich,
in der Übergangszeit noch mit wärmenden Abdeckungen zu arbeiten.
Für die meisten Gemüsearten
gilt, dass sie nicht mehrmals hintereinander auf derselben Fläche
angebaut werden sollten. - Fruchtfolge !. In den übrigen Fällen aber
sind selbst andere Arten aus der gleichen Pflanzenfamilie zu vermeiden.
Direktsaat:
Es können folgende Gemüsesorten noch ausgesät werden z.B. :Möhren,
Rote Beete, Mangold, Zwiebeln, Stangenbohnen in Horsten sowie Buschbohnen
in Reihensaaten können erst nach Ende der Frostgefahr ins Freie.
Viele
einjährige, vorkultivierte Kräuter werden nach den Eisheiligen
ausgepflanzt. Außerdem kann man noch Schnittlauch und Rosmarin setzen.
Das wärmebedürftige Basilikum aber auch
Majoran und Bohnenkraut können noch geschützt ausgesät werden.
Wissenswertes
über das Gewürz Brunnenkresse: Brunnenkresse ist in ganz Europa
heimisch. Sie gehört zur Familie der Kreuzblütler und findet sich, wie
der Name schon sagt, an Brunnen, Bachufern und auf feuchtem Untergrund im
Wald und Wiese. Man kann sie aber auch in unseren Gärten ansiedeln. Ihr
Geschmack ist scharf und
erinnert ein wenig an Meerrettich. Brunnenkresse enthält Senföl und ist
reich an Vitaminen C, B und E. Die frischen Blätter und Stängel würzen
Salate (Blatt- oder Kartoffelsalat) und Suppen und garnieren gebratenes
oder gegrilltes Fleisch, das dadurch einen pikanten Geschmack erhält.
Brunnenkresse kann man 2-3 Tage im Gemüsefach des Kühlschrankes
aufbewahren. |
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Im Obstgarten

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Nur beim Pfirsich darf noch geschnitten werden, die Holztriebe dürfen
entfernt werden. Am Spalier kann man die Jungtriebe entspitzen. Bei den
anderen Obstarten sind die Maßnahmen abgeschlossen. Bei Nachtfrostgefahr
sollte man blühende Obstgehölze abdecken. Unter Bäumen werden gerne Gründünger
eingesät. Manche von ihnen dienen der Schädlingsabwehr wie
Kapuzinerkresse (gegen Blattläuse) oder Knoblauch (gegen Pilzkrankheiten
und Wühlmäuse). Bei frisch gepflanzten Gehölzen wird ein guter
Bodenschluß sichergestellt. Anschließend sollte man ausgiebig wässern
und anschließend mulchen.
Waldsträucher
wie Himbeeren und Brombeeren bevorzugen eine Mulchschicht. Tipp bei den
Himbeeren: Noch vor ihrer Eiablage sollte man die Himbeerkäfer absammeln,
bevor sich die Larven durch die Früchte fressen können. Dazu die Blütenstände
über einem Behälter abklopfen. Erdbeeren sind während der Blüte frostempfindlich.
Es empfiehlt sich, die Pflanzen bei Ankündigung von Nachtfrost
abzudecken. Die Strohunterlage oder eine andere Mulchschicht sollte nach
der Blüte bzw. sobald Früchte ansetzen aufgebracht werden. Sie sollten
aber nicht zu früh gemulcht werden, weil sonst die Gefahr von Frostschäden
steigt. Während der Fruchtbildung dürfen die Erdbeeren nicht austrocknen
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Im Ziergarten

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Die letzen Rosen sind abzuhäufeln. Bei den Beetstauden entfernt
man nach dem Flor die Blütenstände, um die Kräfte für die Samenbildung
einzusparen. Eine Samenvermehrung ist meist nicht erfolgversprechend. Frühjahrsblühende
Sträucher wie z.B.: Besenginster, Haselnuß und Mandelbaum müssen nach
der Blüte ausgelichtet werden. Nach den Eisheiligen können die
frostempfindlichen Sommerblumen ins Freie gepflanzt werden.
Schnellwachsende Sommerblumen könne gesät werden: Ringel- und
Kornblumen. Kälteempfindliche Arten wie Fleißiges Lieschen, Buntnessel
oder Begonien pflanzt man lieber nach der Schafskälte (Anfang Juli). Auch
viele Stauden lassen sich gut pflanzen. Wer Gehölze setzen möchte,
sollte die Wurzeln ausgiebig wässern. Bei sonniger Witterung sind die
Neupflanzungen mit ausreichend Wasser zu versorgen. Wasserpflanzen, die
frostsicher überwintert wurden, darf man wieder in den Teich setzen.
Der Rasen kann eventuell bereits eine zweite Düngergabe vertragen.
Bevor die regelmäßige Mäherei, jedoch frühestens nach dem ersten
Mähen, sollte man den Rasen gut entfilzen und belüften. Außerdem kann
auch neuer Rasen jetzt noch angelegt werden. Wichtig ist, dass das Saatgut
gut angedrückt wird und in den nächsten Wochen nicht austrocknet.
Verwelkte Blütenstände von Tulpen, Narzissen und Hyazinthen sind
zu entfernen, bevor sie in Samenbildung
übergehen. Knollen und Zwiebeln von Dahlien, Gladiolen, Knollenbegonien
und Canna kommen nach Ende der Frostgefahr in den Boden. Bei Dahlien sind
die empfindlichen Austriebe vor allem gegen Schneckenfraß zu schützen.
Es empfiehlt sich daher, die Dahlienknollen in Pflanzgefäßen
vorzutreiben.
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