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Diese Pilzerkrankung an der Tomatenpflanze kommt vor allem bei feuchtwarmer
Witterung zum Ausbruch. So zeigen sich bei befallenen Pflanzen - meist ab
Juli - an den untersten Blättern graugrüne, später dunkelbraun werdende und
sich bei feuchtem Wetter schnell ausdehnende Flecke die sich auch am Stängel
bilden. An den Blattunterseiten erscheint ein weißlicher Schimmelbelag. Im
weiteren Verlauf der Erkrankung welkt bzw. fault das gesamte Blattwerk ab. Auch
die Früchte werden befallen und zeigen harte, braune Flecken, die tief
ins Fruchtfleisch gehen.
Als vorbeugende Maßnahmen sollten erkrankte Pflanzen sofort aus dem Garten
entfernt werden, nicht in den Kompost geben, da die Pilzsporen auch im Erdreich
überwintern können. Töpfe und Pflanzstäbe aus dem Vorjahr - bei
Wiederverwendung - gründlich mit Seifenlauge reinigen. Die Anbaufläche für
Tomatenpflanzen von Jahr zu Jahr wechseln und nicht in der Nähe von
Kartoffelanbauflächen, da diese von den selben Krankheitserregern befallen
werden können und damit die Tomatenpflanzen infizieren bzw. von den
Tomatenpflanzen infiziert werden können. Beim gießen ist darauf zu achten,
dass die Pflanze nicht beregnet wird, auch ist ein aufspritzen von Erde während
des Gießens zu vermeiden, da so Pilzkeime vom Erdreich auf die Pflanze spritzen
können. Die untersten Blätter können im Laufe des Sommers entfernt werden -
die Versorgung der Fruchtstände erfolgt immer von den Blättern über dem
Fruchtstand - und ein regelmäßiges ausgeizen von Neutriebe in den
Blattachseln, gewährleistet ein schnelleres abtrocknen der Pflanze, da sie
besser durchlüftet werden kann. Dazu gehört es auch die Pflanzabstände nicht
zu dicht zu halten. Eine ausgewogene Ernährung verstärkt die
Widerstandsfähigkeit der Pflanze, daher ist eine Überdüngung mit Stickstoff
zu vermeiden.
Ein Bekämpfung
mit geeigneten chemischen Mitteln ist möglich.
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