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Kohlgallenrüßler

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Im Mai bis Juni legt ein ca. 3mm großer Rüsselkäfer, der Kohlgallenrüßler seine Eier in die Nähe der Wurzelhälse von Kohlpflanzen z.B. an Kohlrabi , Blumenkohl aber auch an kreuzblütigen Unkräutern wie z.B. Ackersenf oder Hederich ab.
Das Schadbild zeigt sich am Wurzelhals - hier Foto vom Kohlrabi - der Kohlpflanzen. Zu sehen sind etwa erbsengroße, runde, hohle Blasen (Gallen). In diesen Gallen sitz eine bis zu 6mm große Larve, die sich aus den Eiern entwickelt hat. Später bohrt sich die Larve nach draußen und verpuppt sich im Boden, nach ihrer Entwicklung zum Käfer legt diese im August/September erneut Eier an die Wurzelhälse der Kohlpflanzen bzw. an kreuzblütigen Unkräutern ab. Wobei diese Larven dort überwintern, bevor sich der Entwicklungsvorgang im darauf folgenden Frühjahr wiederholt.

Als vorbeugende Maßnahme sollten die jungen Kohlpflanzen beim Pflanzen tief gesetzt werden.
Befallene Kohlpflanzen (auch die beschriebenen Unkräuter) aus den Beeten entfernt werden, bevor die Larven schlüpfen können. Kein Kohlstrünke über dem Winter in den Beeten belassen.


Geöffnete Galle, mit Larve

Wichtig ist, das dieses Schadbild nicht mit dem fast gleichem Schadbild aber der sehr viel schädlicheren Kohlhernie verwechselt wird, daher sollte immer zur Probe die Galle durchschnitten werden, befindet sich in ihr ein Hohlraum oder sogar noch die Larve, so ist es nicht die Kohlhernie.