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Im Gemüsegarten/
Kräutergarten

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Optimale Pflanzzeiten sind jetzt für Grünkohl und Rosenkohl.
Nachträgliche Pflanzungen von Tomaten, Paprika und anderem Fruchtgemüse
sind noch möglich. Gurken und Zucchini können bei Bedarf noch nachgesät
werden. Vorgezogene Pflänzchen von Salaten, Kohlrabi, Brokkoli und
Blumenkohl können gesetzt werden. Bei Tomaten regelmäßig die
Achseltriebe ausgeizen und Stützen anbringen. Wenn Tomaten ungeschützt
im Freien stehen, kann oft eine anhaltend feucht- warme Witterung einen
Strich durch die Ernterechnung machen. Unter solchen Bedingungen
werden die Pflanzen nämlich von der Krautfäule befallen. Gesunde
Früchte lassen sich überwiegend im Gewächshaus, unter
hochgestellten Frühbeetfenstern oder unter einem Regenschutz erzielen.
Wenn man beim Blumenkohl einige Blätter einknickt, sobald sich die Blume
bildet, bleibt sie unter diesem Lichtschutz reiner weiß. Starkzehrer oder
nährstoffbedürftige Kulturen wie Tomaten, Kohl, Paprika und Gurken kann
man eine Kopfdüngung verabreichen, es genügt ein organischer Dünger wie
Horn- oder Blutmehl oder sogar eine Brennnesseljauche. Eine ähnliche
Wirkung hat eine Brennnesselmulchschicht (aber keine samentragenden!) Ende
Juni werden die ersten Bohnen reif. Wenn man 2x in der Woche pflückt,
setzen die Pflanzen immer neue Knospen an und die Entezeit wird dadurch
verlängert. Schnittlauch kann man noch pflanzen, er sollte möglichst
regelmäßig geerntet werden, auch Röhren mit Blüten lassen sich
verzehren. Die meisten anderen Kräuter sollte man zurückschneiden, bevor
sich Blüten bilden Bei den meisten Küchenkräutern wie Petersilie,
Oregano, Estragon, Basilikum, Thymian und Salbei dürfen die Triebspitzen
laufend für den Frischverbrauch geerntet werden, dadurch wird dir
Verzweigung angeregt.
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Im Obstgarten

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Es empfiehlt sich grundsätzlich Erdbeeren mit Stroh zu mulchen. Dadurch
bleibt auch mehr Feuchtigkeit im Boden erhalten. Eine solche Unterlage
verhindert auch eine Verschmutzung der Früchte sowie der Pilzkrankheiten
(Grauschimmel). Etwa ab Monatsmitte werden die frühen Sorten reif.
Unerwünschte Ausläufer sind zu entfernen. Die frühesten Süßkirschen
reifen jetzt aus. Man erntet sie mit Stiel, damit sie nicht soviel Saft
verlieren. Sauerkirschen dagegen erntet man ohne Stiel, damit die
Austriebsknospen an der Stielbasis nicht geschädigt werden.
Kirschfruchtfliegen kann man bei zu erwartendem Befall mit gelben
Leimtafeln abfangen. Der Junifruchtfall ist ein natürlicher
Ausdünnungsvorgang, also kein Grund zur Sorge. Er ist eine ganz
natürliche Erscheinung und kein Zeichen einer Krankheit! Dieser Vorgang
führt zwar zu weniger, dafür aber größeren Früchten. Der Baum trennt
sich von allen Früchten, die er ohnehin nicht ausreichend ernähren
könnte. Geschieht dies nicht in ausreichendem Maße, so lässt sich die
Wirkung durch Schütteln nachahmen oder nur die zwei größten Früchte je
Fruchtstand werden am Baum belassen.
Nach
dem Johannistag um den ~ 24.06 sollten die Obstbäume
auf sog. Wassertriebe untersucht und entfernt werden. Diese Triebe - sie
sind noch nicht verholzt - werden an der Basis heraus gerissen - nicht
schneiden! Dadurch wird ein Neuaustrieb vermieden! |
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Im Ziergarten

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Viele Stauden lassen sich nach der Blüte gut teilen. Empfindliche hohe
Stauden bindet man rechtzeitig an. Rittersporn kann man radikal
zurückschneiden, damit er vielleicht im Spätsommer noch einmal blüht.
Um dies zu fördern, kann man einen Dünger verabreichen. Bei den
Prachtstauden werden nur die verwelkten Blüten weggeschnitten. Die meist
reich gefüllten Samenstände der Wildstauden dienen den Tieren als
Nahrungsvorrat, deshalb sollen sie nicht beschnitten werden. Mindestens
alle 2 Jahre gräbt man die Zwiebeln von Tulpen und Narzissen aus, um sie
zu säubern und bis zur Neupflanzung im September kühl zu lagern.
Kälteempfindliche Sommerblumen pflanzt man am besten erst nach der
Schafskälte. Beste Pflanzzeit ist jetzt für alle Wasser- und
Sumpfpflanzen am Gartenteich.
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