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Birnenpockenmilbe

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Anfangsstadium - Blattoberseite -

Blattunterseite


Dieses Schadbild wird von winzigen Milben - kleiner als 0,5 mm - verursacht, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind, sie saugen an den Blättern und dort entstehen pockenartige Gallen.. Die Tiere überwintern unter Knospenschuppen, wo sie schon im zeitigen Frühjahr an den Knospen saugen und dort mit ihrer Vermehrung beginnen. Später dringen die Milben in die jungen Blätter ein und regen sie durch ihre Saugtätigkeit zur Pockenbildung an. Die Blätter zeigen anfangs hellgrüne bis rötliche, später schwarzbraune blasenartige Emporwölbungen (Pocken). Sie erhalten dadurch ein genarbtes Aussehen. Die schwarzen Flecken führen gelegentlich auch zur Verwechslung mit dem Birnenschorf.

 

 

Eine Bekämpfung ist normalerweise nicht notwendig, da die Birnbäume einen Befall meist gut verkraften und keine Schäden an den Früchten entstehen. Wird zur Schorfbekämpfung Netzschwefel eingesetzt, ist bei frühen Behandlungen eine Nebenwirkung auf Gallmilben zu erwarten. Allerdings reagieren einige Birnensorten empfindlich auf Schwefel.

Eine geeignete chemische Behandlung ist möglich, diese sollte bei beginnendem Austrieb und anschließend in 10 - 14 tägigen Abständen durchgeführt werden.