Kleingartenkolonie Grüne Aue e.V. in Berlin
Ausstellung im Filmmuseum Potsdam: Laube-Liebe-Hoffnung
| Inmitten
der Gartenidylle des Schöneberger "Südgeländes", um
dessen Bestand als Kleingärten seit Jahrzehnten verbissen gerungen
wurde und trotz allen Widerstands an allen Ecken und Enden immer wieder
mal ein Stück grüne Oase für städtebauliche und verkehrsverändernde
Vorhaben verloren geht - zu letzt 79 Parzellen im Jahre 1999 für den
neuen „Süd-Bahnhof“ (Papestr.) - , liegt die
Kleingartenkolonie Grüne Aue.
Diese Kolonie mit ihren 206 Kleingartenparzellen als eine der Größten im Südgelände, kann auf eine Gründung von vor 100 Jahren, also auf das Jahr 1907, zurückblicken. Leider ist es wegen der Kriegswirren nicht möglich die Kolonie-Chronik vollständig darzustellen. Trotzdem möchten wir hier bekannte Daten und Fakten darstellen. |
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Im
Jahre 1907 wurde die Kolonie Grüne Aue gegründet und im Jahr
1908 organisierten sich die damaligen Kleingärtner zum
Kleingartenverein Grüne Aue.
Hinweise auf das Gründungsjahr 1907 sind vorhanden, denn von Nachbarkolonien in herzlicher Verbundenheit gewidmete Gedenkplaketten an der Bannerstange unseres Koloniebanners schmücken diese und so haben sich im Jahre 1926, der Bezirksverband Schöneberg, der Pflanzverein Alt Schöneberg und die Damen des Kaffeekränzchens Grüne Aue verewigt. Anlässlich des 20 jährigen Bestehens 1927 erinnern die Kolonien Samoa, Colonie Victoria und der Gartenbauverein Rubens. Im darauf folgenden Jahr 1928 bringen sich die Kolonien Heiterkeit, Frohsinn und der Pflanzverein Höhenluft Schöneberg in Erinnerung. Vom 25 jährigen Jubiläum 1932 zeugen die Plaketten der Kolonien Alte Ziegenweide, Zum Grünen Tal, Glück im Winkel, Spreewald und Sommerheim. Außerdem stifteten Frauenverbände zwei Ehrenbände für das Koloniebanner. Letztlich überreichte der damalige 1.Vorsitzende des Zentralverbandes der Kleingärtner, Siedler und bodennutzender Grundbesitzer, Gartenfreund Naulin am 5.Oktober 1957 eine Urkunde zum 50 jährigen Bestehen der Kolonie Grüne Aue. |